Seniorenpolitik

… im Kanton Basel-Landschaft

Liestal Der erste Schritt zu einer formulierten Alterspolitik im Kanton wurde im Jahr 2002 getan mit der Gründung der Alterskonferenz BL. Es folgten Gespräche mit der Regierung über die Mitwirkung der Alterskonferenz in Fragen des Alters, die schliesslich zu dem Beschluss des Regierungsrates Nr. 533 vom 9. März 2004 führten, in dem es abschliessend heisst: «Die Direktionen anerkennen die Alterskonferenz BL als den kompetenten Ansprechpartner in Fragen des Alters. Die Direktionen laden die Alterskonferenz BL zur adäquaten Mitwirkung bei der entsprechenden Gesetzes- und Verordnungsgebung ein, und nehmen die sie betreffenden Eingaben der Alterskonferenz BL über die Generalsekretariate entgegen.»

An einem “runden Tisch” werden zwei Mal im Jahr neben den Vertretern der Alterskonferenz die Vorsteher der Direktionen und der Verband Basellandschaftlicher Gemeinden Platz nehmen um sich in wichtigen Fragen der Alterspolitik auszusprechen.

… im Kanton Basel-Stadt

rothausIm Kanton BaselStadt hat der Regierungsrat Leitlinien für eine umfassende Alterspolitik in Kraft gesetzt: Im Gegensatz zum Bund forderte der Kanton die Basler Altersorganisationen (unter ihnen der SVNW) auf, bei der Erarbeitung und Formulierung dieser Leitlinien mitzuwirken.

Neu an diesem Konzept ist, dass Alterspolitik im Stadtkanton sich nicht mehr nur mit der Alterspflege befasst, sondern die nicht pflegebedürftigen Senioren einschliesst, die über 90% der älteren Bevölkerung ausmachen. Das Seniorenforum BaselStadt soll als Plattform dienen und in Zukunft vermehrt die in gemeinsamen Arbeitsgruppen gefundenen Resultate der Öffentlichkeit vorstellen.

… im Bund

bundeshausAm 29. August 2007 hat der Bundesrat eine schweizerische Alterspolitik verabschiedet, die verstärkt auf die Reserven der älteren Menschen setzt. Sie soll Autonomie und Partizipation der älteren Menschen fördern und die Solidarität unter den Generationen stärken. Der Bericht des Bundesrates legt Leitlinien für eine solche Alterspolitik fest. Das Parlament wird über das weitere Vorgehen entscheiden. Der Stein ist am Rollen, und wir müssen jetzt dafür sorgen, dass er in eine für uns annehmbare Richtung rollt.